Vauban-Steig

66740 Saarlouis-Düren (22.7.2020)




Angenehmer Sonnenschein erwärmt eingezäunte Felder

Die Teufelsburg, die „Drei Kapuziner“ und mächtige Sandsteinbrüche: Diese und andere Höhepunkte hält meine heutige Wanderung über den „Vaubansteig“ im Raum Saarlouis bereit, die an dem kleinen Flugplatz im Wallerfanger Ortsteil Düren westlich von Saarlouis startet. Die Route ist geschichtsträchtig, hat doch der Baumeister Vauban ab dem Jahr 1680 an den steilen Hängen des Saarlouiser Gaues mächtige Steinblöcke für die Festung Saarlouis abbauen lassen.

Uralte Steinbrüche sind mittlerweile verwildert

Meine Wanderung führt an idyllischen Waldsäumen vorbei

Die seinerzeitigen Steinbrüche sind inzwischen verwildert und in die Natur eingebettet, die mir auf meiner Wanderung auf Schritt und Tritt hautnah begegnet. Mein Weg verläuft gelegentlich an Waldsäumen entlang über freies Feld, wo in diesen Tagen auch eifrig die Ernte eingebracht wird. Überwiegend gehe ich aber bergab durch schattige Wälder und über schmale, aber abwechslungsreiche Pfade, bis ich nach einem einigermaßen anspruchsvollen Anstieg die Teufelsburg erreiche. Die Belohnung für den Aufstieg, der untrainierten Wanderern sicher einiges abverlangt, ist bei heutiger klarer Sicht ein bombastischer Ausblick ins Saartal.


Die Teufelsburg

Die imposante Teufelsburg


Ungetrübter Blick ins Saartal entlohnt für den Aufstieg

Die letzten Meter des Vauban-Steigs stehen an


Nach einer kurzen Zwischenrast auf der Teufelsburg bleibe ich dann auf annähernd gleichem Höhenniveau, die Wanderung führt mich weiter durch die idyllische Gaulandschaft zurück an den Flugplatz Düren, wo ich auf der Außenterrasse der Flughafengaststätte „Gate One“ noch Gelegenheit habe, den Flugbetrieb kleinerer Motor- und Segelflugzeuge zu beobachten und mich zu erfrischen